Unsere Meisterstücke

Klicken Sie sich durch unsere Meisterstücke. Hier finden Sie eine kleine Auswahl unserer Produkte, auf die wir wirklich stolz sind.

Meisterstücke

Sternberger

Als Simon Glocker wieder im Familienunternehmen einstieg, war sein erstes Anliegen, ein besonders saftiges Frühstücksbrötchen zu entwickeln. Verschiedene Rezepte wurden getestet und probiert, bis er herausfand, dass Hartweizengrieß die gesuchte Saftigkeit und kompakte Frische brachte. Nachdem das Brötchen auch die Familien-Jury überzeugen konnte, kam die Frage auf nach einem Namen für diesen Neuling. So manches Mal konnte die Suche nach dem passenden Namen Wochen dauern und der einzige Grund sein, warum die Backware nicht direkt zum Verkauf stand. Bei diesem weißen Frühstücksbrötchen war aber schnell klar, dass es sich nur um einen „Sternberger“ handeln konnte. Das Weckle war die erste Backware, die Simon Glocker im heimischen Unternehmen in Gomadingen kreierte und der Name sollte somit eine Hommage an das schönste Ausflugsziel Gomadingens sein - dem Sternberg.

Feuerwehrkuchen

Unser Feuerwehrkuchen ist ein traditioneller, schwäbischer Hausfrauenkuchen und ein einfaches Familienrezept: Ein Mürbteigboden bildet die Basis, Schattenmorellen sorgen, mit einer Prise Zimt, für den fruchtigen Geschmack und Nußstreusel für den knackigen Biss, feine Vanillesahne rundet die Erinnerung an Schwarzwälder Kirschtorte und Omas Kuchen im Winter ab. An allen Festtagen, wenn Familie Glocker zusammen kam, backte Tante Marianne einen Feuerwehrkuchen, da sie wusste, dass dieser sich besonderer Beliebtheit im Familienkreis erfreute. Erst nach mehreren Jahren verriet Marianne das genaue Rezept. Daraufhin wurde der einfache Kuchen von unseren erfahrenen Glocker Konditoren verfeinert und mit einer saisonalen Variation, Zwetschgen anstatt Kirschen, ins Sortiment aufgenommen.

Holzofenbrot / Dinkel-Holzofenbrot

Unsere Bäcker sind sich einig, dass nur der Geruch nach Feuer und Brotkruste zu einem ursprünglichen und unvergleichlichen Brot führt - dem Holzofenbrot. Der Geschmack rechtfertigt am Ende jede Mühe, sowie die besonders aufwendige Herstellung und lange Reifezeit. Jedes unserer Laibe wird von Hand abgewogen und geformt. Anschließend werden diese auf die heißen Steinplatten in den, mit Holz befeuerten Ofen geschoben. Unsere Bäcker haben dabei Temperatur und Backzeit stets im Blick. Wenn dann die Brote aus dem Holzofen genommen werden, erfreuen wir uns immer neu an diesem Augenblick: Keine Kruste, Form oder Oberfläche gleicht der anderen. Ein wahres Feuerwerk!

Schwäbischer Nusszopf

Ist ein Hefesüßteig aus der Region, aus Mehl, Hefe, Butter, Zucker und einer Prise Salz, sowie Milch. Es sollte dabei ein glatter Teig entstehen, wie ihn jede Hausfrau kennt. Die Füllung ist sowohl aus fein gemahlenen als auch aus gröberen Haselnüssen. Abgerundet und beschwipst wird die Nussfüllung mit Rum. Ein letztes Rezeptgeheimnis wollen wir verraten: Der feine Glanz und Abschluss bildet eine Aprikosenkonfitüre, mit welcher der Zopf am Ende bestrichen wird.

Brezel

Am Tag entstehen in der Bäckerei Glocker ca. 1.500 Brezeln, die alle von Hand geschlungen werden. Das traditionelle Brezelschlingen ist die Handschrift eines jeden Bäckers, da keine Brezel einer anderen gleicht. Unser Erkennungszeichen wurde von Großvater Ernst Glocker geprägt. Bei Form und Aussehen bestand er auf dünne Ärmchen und Knöpfe an den Seiten. Seine Rezeptur hat bis zum heutigen Tag Bestand. Nur minimale Anpassungen wurden somit seit 1955 durchgeführt.

Genetztes Bauernbrot

Unser unbestrittener Klassiker und das meistverkaufte Brot ist das genetzte Bauernbrot. Wir denken, dass die unterschiedlichen Gewichte ein Erfolgsfaktor sind. Von 500 Gramm bis 1,5 Kilogramm findet man es im Sortiment wieder, und es bietet somit für jeden Haushalt die richtige Größe. Ein zweiter Erfolgsgrund ist der Geschmack. Die besonders lange Reifezeit und der eigens angesetzte Natursauerteig aus Roggenmehl sorgen dafür, dass auch Feinschmecker auf ihre Kosten kommen. Nicht zuletzt ist die Qualität des Handwerks, welche Tests und Auszeichnung vom Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks bestätigen, für die Beliebtheit dieses Brotes und dafür dass wir seit Jahren mit Medaillen für das genetzte Brot ausgezeichnet werden.

Wacholder Brötchen

In Funk und Fernsehen wurde über diese Besonderheit schon berichtet und die Erfolgsgeschichte beginnt bei den bekannten Wacholderheiden in Gomadingen. Eines Tages kam der Gomadinger Förster auf Klaus-Dieter Glocker zu, um ihn zu fragen, ob man aus Wacholder nicht auch leckere Backwaren zubereiten könne. Nun stand Klaus-Dieter Glocker vor einer Herausforderung: Wie kann ein Rezept gestaltet werden, so dass man den Wacholder im Brötchen riechen kann, ohne, dass dies bitter schmeckt? Einige Rezepturen wurden ausprobiert, bis die richtige Mischung gefunden wurde. Klaus-Dieter Glocker entschied sich zudem für ein reines Dinkelbrötchen, weil es so am besten zur Alb passt und dem Wacholder gerecht wird. Das Wacholderbrötchen ist seitdem im Sortiment und passt super zu einem Sommerabend mit Gegrilltem.

Falscher Bienenstich

Alle Backbücher beschreiben einen Bienenstich als einen traditionellen Blechkuchen aus Hefeteig. „Besser schmeckt er aber mit Mürbteig und Biskuit“, fand unser lanjähriger Konditormeister heraus und wir sind der Überzeugung, dass er Recht hat. Aus diesem Grund gibt es noch heute einen falschen Bienenstich nach seinem Rezept, ohne Hefeteig, weil er so besser schmeckt. Unser "richtiger Glocker Bienenstich" besteht aus Mürb- und Biskuitteig mit süß-fruchtiger Erdbeerkonfitüre zwischen den Schichten. Die Teige werden getrennt voneinander gebacken und ausgekühlt, bevor eine reichhaltige Vanillesahne den Mittelpunkt und karamellisierte Mandeln den Abschluss bilden.